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Teil 4

Nach dem heutigen Tag habe ich mehr Angst vor Morgen. "Tomorrow will be a better day." No way!!!!! Hier sind Geschichten aus "Tausendundeiner Nacht".

Heute ist der 03.07.2012 - meine Tierschutzarbeit fing um 01.30 Uhr an, Sevim (Pflegestelle und Freundin) rief mich an: "Haltet Euch alle mal fest!": Eine Ehefrau in Göcek (46 Jahre alt) hat ihren Ehemann (38 Jahre alt) mit einem Messer geköpft und anschließend 62 Mal auf ihn eingestochen. Schön - was haben wir damit zu tun???? Er hatte drei kleine Hunde (alle Terrier). Wie auch immer - um diese Uhrzeit kann man nichts machen, deshalb waren wir heute morgen um 08.00 Uhr am Haus, aber es war verschlossen. Die Hunde waren im Garten, alles wurde von der Gendarmerie abgeriegelt und wir konnten nicht rein.

In einem kleinen Dorf kennt jeder jeden, so haben wir uns ans Telefon gehängt und versucht, das Haus und den Garten öffnen zu lassen. KEINER, aber wirklich keiner, konnte helfen und wir mussten Futter über den Zaum werfen. Momentan wissen wir nicht weiter, aber unsere Welt besteht sowieso immer aus Sorgen. Morgen mehr!!!!

Wir waren sehr fleißig, denn wir konnten die zwei Hunde mit der Falle fangen, besser gesagt, eigentlich hätten wir die Falle gar nicht gebraucht, denn so scheu sind diese Hunde nicht. Der Rüde heißt nunTango und die kleine Hündin heißt Samba, wir haben dann noch Rumba abgeholt und sind mit drei Hunden nach Fethiye zum Tierartzt gefahren. Samba und Tango wurden kastriert - Rumba nur mal geimpft. Beim Tierartzt haben Bea und die kleine weiße Hündin (vom Bauern) auf unsgewartet, sie wurden ja kastriert und durften nun wieder zurück. Tja, für Bea zurück - wohin????? 

Während ich grübelte rief mich unser Vorstand Gülden an, um mir mitzuteilen, dass wir einen Pflegeplatz für Bea haben, also habe ich sie später zu ihrem neuen Platz gebracht. Was für eine süße und gutmütige Hündin.

Unterwegs sind wir beim Bauern vorbei und haben ihm die sterilisierte Hündin gebracht. Nicht mal danke können diese Leute sagen. Schweren Herzens musste ich die Kleine wieder an ihre Kette legen und Herra konnte ich nicht mitnehmen (noch nicht). Wir haben einen Vermittler gefunden und hoffen, Herra zu bekommen. (Um mit einem geldgierigen Bauern zu verhandeln, muss man selbst ein Bauer sein deshalb brauchen wir einen Vermittler). Ich hoffe wir kriegen Herra da raus.

Die kleine Rumba ist bei Sevim in Pflege und irgendwie kam ich auf die tolle Idee, dass Smiley die Mutter sein könnte, sie wurden ja beide auf der Hauptstrasse gesichtet. Mit diesem romantischen Gedanken konnte ich Sevim weich kriegen. Wir sind zur Pension und haben Smiley zu Sevim gebracht. Ist es die Mutter? Keine Ahnung, die sehen sich aber sehr ähnlich und sind beide wirkliche Mini-Hunde. Die kleine Rumba ist bereits fünf Monate alt.

Nach all dem bin ich ins Tierheim gefahren, um nach den Rechten zu sehen und anschließend bin ich mit Gülden auf die Suche nach der Phantom-Hündin gegangen. Um ca. 17.30 Uhr haben wir schlapp gemacht und uns ein eiskaltes Bier gegönnt. Feierabend.

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