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Sina - Durchhänger

Um 06.00 Uhr hat der Wecker mich aus dem Bett geschleudert, ungewaschen und ungekämmt habe ich Gülden abgeholt. Ich muss sie nur am Flughafen absetzen, keiner wird mich sehen.

 

Ich fahre schnell nach Hause und ab ins Bett, um die morgendliche Zeremonie zu beenden, so einige Katzen warten auf mich im Bett. Gofret und Diesel müssen beschmust werden, Lemy kommt noch dazu, Hamsi faucht wie immer, aber bekommt auch ihre Streicheleinheiten, Toto haut ab – der Rest ist nicht zu Hause.

 

Ich hänge immer noch durch, ich habe null Lust, keine Motivation, kein Licht im Tunnel, und ich dachte es ist ein neues Jahr und alles wird besser – aber nix ist besser! Jetzt muss ich doch auf morgen warten – vielleicht wird's da besser!

 

Ich gehe zu Irma, sie ist da und sie hat bessere Laune als ich, ich darf sie am Kopf streicheln – aber nur weil es der erste Tag im neuen Jahr ist!

 

Meine Flügel sind nun endlich gebrochen, meine Ohren schleifen am Boden, ich fühle mich wie eine Versagerin. Kein Partner, Gülden ist nicht da, keiner ruft mich an, ich rufe niemanden an, ich habe kein Geld, der Tierschutzverein hat kein Geld, keiner hat in der Lotterie gewonnen, im Tierheim sind alle schlank, die Hunde vertragen sich nicht, wir haben zu viele Hunde und so weiter und so fort! Ich denke an die Tiere im Tierheim und alles ist ein Desaster für mich, auch privat ist alles nicht so gut, nicht nur wegen Robert! Keiner soll denken, ich sitze da und tue nichts, oh, oh, oh, ich arbeite wie eine Irre, aber das ist mein Geheimnis und es ist wieder für die Tiere.

 

Zumindest schreibe ich nebenher auch für den Blog und mein Hirn arbeitet, ich weiß, Weihnachten und Neujahr waren eine Ausrede für mich, um den Druck, den ich spüre, zu erleichtern. Nun reicht’s aber, genug rumgehangen, genug Selbstmitleid, morgen soll die Post wieder abgehen. Aber das weiß ich und kalkuliere es schon von Anfang an ein, ich brauche diese Phasen wo ich eine Ausrede habe: Es ist Weihnachten, Silvester oder Mittwoch!

 

Wie auch immer, ich bin ein Satansbraten und habe für morgen ein großes Programm, das muss wohl die Folge meiner Faulheit sein.

 

Irgendwann um 18.30 Uhr entscheide ich mich, wieder ein gutes Mädchen zu sein und rufe Christine an, um sie auf eine Abenteuerreise einzuladen, sie hat morgen noch Urlaub!!! Sie antwortet nicht – OK, ich kann das auch alleine machen. Mein Plan wird durchgezogen, denn ich kann mir keine weitere Freizeit mehr erlauben, es gibt zuviel zu tun und nun ist die Sache beschlossen - AUFWACHEN SINA! Zu viele Leben warten auf Versorgung und da ich im Feld arbeite, bin ich dafür verantwortlich.

 

Den Rest des Tages hänge ich am Computer. Ich gehe früh ins Bett, denn morgen muss sich alles ändern!

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