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Sina - Katzenjammer

Um 09.00 Uhr stehen wir wieder in den Startlöchern, das Wetter ist gut. Die Katzenfängergruppe ist auf zwei Leute geschrumpft, Gudrun und mich. Aylin wird später kommen, um die eingefangenen Katzen nach Fethiye zum Tierarzt zu fahren. Die Katzen, die gestern operiert worden sind, warten auch auf Abholung.

 

Heute habe ich ein Fangnetz dabei, denn die Katzen sind alle alarmiert. Die Fallen werden ignoriert, aber Hunger haben sie trotzdem. Mit dem Netz kann man sie fangen, wenn sie nah genug zu der Person kommen, die sie füttert. Ich muss sagen, früher ging das sehr gut, ich konnte fast alle Katzen mit dem Netz fangen, entweder ich bin ich älter geworden oder die neue Katzengeneration ist intelligenter geworden. Was für ein Jammer, in einer Stunde können wir nur eine Katze fangen. Nicht dass keine Katzen da sind, sie sind alle da, aber keine will sich fangen lassen.

 

Aylin ist auch schon gekommen, aber wegen nur einer Katze nach Fethiye fahren? Nein, dann muss noch ein Hund mit, von Inlica fahre ich wieder zurück nach Göcek und schaue, ob das Mädchen von der Tankstelle noch dort ist. Ja, sie ist da und ihre Liebhaber türmen sich an der Tankstelle.

 

Ich verpasse ihr ein Halsband und ab ins Auto, die männlichen Vierbeiner können gar nicht verstehen, warum sie plötzlich weg ist. Man winkt ihr noch nach und dann sind wir schon unterwegs nach Inlica, wo Aylin auf uns wartet. Aylin übernimmt meine Passagierin und wir machen noch ein paar Fotos von ihr, sie heißt jetzt Bellona, sie ist so süß und sozial, wie kann man so einen Hund nur aussetzen?

 

Gudrun und ich brechen dann die Zelte in Inlica ab, wir sammeln alle unsere Fanggeräte und Boxen ein und fahren nach Göcek zurück. Aylin ist nach Fethiye unterwegs.

 

Mein Handy klingelt, es ist Christine, die gerade ins Tierheim gekommen ist. Die Frage ist, ob Aylin schon los gefahren ist, denn im Tierheim sind zwei Welpen krank. Nanünana, die Ambulanz fährt gleich los, aber erst muss ich Gudrun nach Hause bringen und unsere Geräte ausladen.

 

Als ich im Tierheim ankomme, hat Christine die Kleinen schon in den Boxen, es sind Kashmir und Samantha, beide mit Husten und Samantha hinkt ein wenig. Also dann mal ab in die Klinik. Das Wetter ist gut, aber es wird immer kälter.

 

Kashmir hat die Bronchien voll, wir wissen aber noch nicht ob das durch die Kälte kommt oder ob er Zwingerhusten hat.

 

Auch habe ich gesehen, dass er Durchfall hat, vermischt mit etwas Blut. Alarmstufe rot! Da die Kleinen eine Welpenimpfung haben, mache ich mir wegen Parvo wenig Sorgen, aber ich weiß, wir haben mal wieder Amöbenbefall unter den Welpen.

 

Samantha ist nicht so schlimm dran, aber wir können nicht sehen was mit ihrem Beinchen nicht stimmt, denn sie ist schüchtern und möchte beim Tierarzt nicht auf den „catwalk“. Ich lasse beide in der Klinik und fahre wieder ins Tierheim, denn ich muss noch Bilder machen.

 

Im Tierheim staune ich nicht schlecht, ich muss mal wieder zugeben, dass ich ein Panikmacher bin, denn Feridun hat unsere Kömür aus der Einzelhaft entlassen und uns gezeigt, wie lieb sie eigentlich ist. Sie liebt Feridun heiß und innig und auch mit den anderen Hunden geht es so einigermaßen gut. Sie zischt den einen oder anderen Hund mal an, aber alles ist noch im grünen Bereich.

 

Ich habe ja nie behauptet, dass sie reinrassig ist, man kann es sehen wie man will, mal sieht sie aus wie ein Schäferhund-Mix und mal sieht sie aus wie ein Pitbull-Mix. Wie auch immer, ich bin froh, dass sich die Lage beruhigt hat und alle wieder froh und glücklich sind, ganz besonders ich – die Paniktante. Kömür geht trotzdem – nachdem sie Gassi war – wieder in Einzelhaft. Feridun, mein Held, möchte sie nächste Woche ins große Tierheim bringen. Ich halte meine Klappe, auch wenn ich ein ungutes Gefühl habe.

 

Zwischenzeitlich habe ich mehr als 500 Bilder gemacht, Welpen – ja, so einfach ist das nicht.

 

Irma ist da und mit dem „Fresspunkt“ klappt es wunderbar.

 

Ich gehe dann nach Hause, um den ganzen Abend an den Bildern und am Album zu arbeiten. Ich muss auch einige Hunde zur Vermittlung vorbereiten, ich darf Stichting AAI neue Hunde vorstellen und muss aussuchen, welcher unserer Hunde die Chance auf einen goldenen Korb bekommen soll.

 

Es kann sich keiner vorstellen, wie schwierig das ist, und manchmal zerreißt es mir mein Herz, aber das mache ich nun schon seit mehr als 20 Jahren.

 

Ab morgen muss ich auch die Beschreibungen für die Hunde machen, die in unserem Fotoalbum sind.

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