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Sina - Irma

Am Freitag wollte ich mit Gülden nach Fethiye zum Tierarzt fahren. Güldens Katze muss geimpft werden, Diesel muss zum Test und wir müssen Dima abholen. Davor gingen wir aber zum Metallmann, um unsere Schulden für die neue Falle zu bezahlen.

Nasuhe, so heißt der Metallmann eigentlich, hat uns am frühen Morgen mit einer Schreckensnachricht geschockt. Er habe den schwarz-weißen Hund gesehen, der Hund sei tot gewesen und sei am Straßenrand gelegen. Es war, als würde mir heißes Wasser über den Kopf laufen. Die Beschreibung war hundertprozentig Irma, denn er meinte, er habe diesen Hund schon sehr oft gesehen und seit ein paar Tagen habe der Hund ein pinkfarbenes Halsband an.

Ich bin mit Gülden und samt den Katzen über die Berge gefahren, um Irma zu finden, lebend oder tot! Wir sind alle Stellen abgefahren, wo sich Irma immer aufhielt. Wir hatten schon alles abgesucht, als wir dann - an der letzten Stelle - einen Hund sahen. Es war unsere Irma - und sie lebte! Der zweite Schock sollte noch kommen. Ich hatte Dosenfutter dabei und so konnten wir die hungrige Irma füttern. Beim richtigen Hinsehen lief mir wieder heißes Wasser über den Kopf: Irma ist schwanger, man kann es sehen. Mist, Mist, Mist.

Nasuhe hat Irma am Straßenrand liegen sehen, aber sie muss wohl nur geschlafen haben. So, nun müssen wir aber nach Fethiye, die Katzen sind über diesen langen Ausflug gar nicht erfreut. In Fethiye angekommen, haben wir alle aufgeregt auf das Blutergebnis von Diesel gewartet. Nach 30 Minuten (Schnelltest) war es eindeutig, Diesels Test war negativ, also hat er keine Leishmaniose. Auch die Leukozyten wurden nochmals geprüft, auch hier war alles im grünen Bereich, das Antibiotikum wirkt.

Gülden ist zum Migros-Supermarkt gegangen, um für Leon Huhn, Innereien und Fleisch zu kaufen. Das dünne Kerlchen wird wirklich teuer. In der Klinik wird für das Personal gekocht - nun wird auch für Leon gekocht. Wir haben seinen Namen geändert, er heißt jetzt Hannibal. Was tun, wenn er aus der Klinik entlassen wird? Wenn er kein Trockenfutter frisst, brauchen wir eine Pflegestelle, die für den Hund kocht. Oh du lieber Gott! Na ja, morgen ist ein anderer Tag, es wird uns schon etwas einfallen (hoffentlich).

Wir mussten in Fethiye einiges erledigen, in der Zwischenzeit kam Uli und sie hat dann Dima mit nach Göcek genommen und ins Tierheim gebracht.

Am späten Nachmittag waren wir wieder in Göcek. Zu Irma bin ich nicht gegangen, denn sie hat ja ihr Futter bekommen. UND am Samstag gehe ich auf Irmajagd. Die Zeit wird wirklich knapp, da sie schwanger ist. "Morgen ist ein anderer Tag" beruhigt mich nicht!!!

 

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Sina - Irma

Das Wetter war gut, da freute man sich zumindest mal über den Sonnenschein und ein bisschen Wärme. Ich war heute für eine Stunde im Tierheim, um zu sehen, wie die Hunde das Sauwetter überstanden haben. Die Wintergardinen waren auf und unsere kleinen Zwerge sprangen umher, als wäre nichts passiert. Es war schön zu sehen, wie alle Hunde spielten und fröhlich waren.

 

Ich schaute mir die Hunde an, die mit Petra oder Agnes abfliegen dürfen, die Damen fliegen an verschiedenen Tagen zurück. Ich machte auch schon ein paar Geschirre und Boxen fertig. Den Rest des Tages saß ich am Computer, denn solche Flüge muss man gut organisieren.

 

Da am Freitag ein Kunde kommt, musste mein Auto (nach Monaten) mal geputzt werden. Ich musste auch so einiges ausräumen, denn in meinem Auto sah es aus wie auf einer Müllhalde. Jetzt soll aber bloß keiner denken, ich sei ein kleines Ferkel, aber leider habe ich es mit dem Auto nicht so. Die Kiste muss mich von A nach B bringen und ist nur ein Werkzeug für mich. Ich weiß, das ein Auto Benzin braucht und um alles Andere kümmern sich Freunde, mein Partner oder die Werkstatt (*grins*).

 

Ich hatte mehr als fünf leere große Joghurtbecher im Auto, die ich für Irma benutzte, um sie zu füttern. Bevor ich das Auto zur Autowaschanlage brachte, räumte ich schon mal so einiges aus. Die Joghurtbecher gingen mir so auf die Nerven, dass ich alle in die Mülltonne warf. Ich habe Irma nicht aufgegeben, aber als ich die Dinger in den Müll pfefferte, musste ich selbst lachen, denn ich wusste schon, was heute passieren würde.

 

Es hat ein paar Stunden gedauert, bis mein Auto sauber war (ich muss auch immer 30 % mehr bezahlen als normale Leute). Um ca.15.30 Uhr stand ein glänzender Ford Connect vor der Tür, ich hätte mein Auto fast nicht erkannt. Und was für ein toller Geruch im Auto!

 

Da das Wetter heute gut war, fuhr ich gleich mal los, um Irma zu suchen - würde sie mein Auto erkennen, so sauber wie es war??? Ich hatte Irma seit mehr als zwei Wochen nicht gesehen. Klar, sie musste ihre Welpen geworfen haben, aber sie musste doch auch Hunger haben!!! Ich war fast am Gipfel des Berges, als ich ...................... IRMA sah! Sie war an einer ganz ungewohnten Stelle, sie musste wohl hoch und runter gelaufen sein, um nach Futter zu suchen.

 

Sie hat sich wohl gefreut, mich zu sehen, aber irgendwie sah sie aus wie ein Häufchen Elend, abgemagert, sehr ängstlich und irgendwie auch erschöpft. Ich hatte zwar die Joghurtbecher in den Müll geworfen, aber ihr Dosenfutter und Trockenfutter hatte ich immer noch im Auto. Sie hat wie eine Irre gefressen, ich versuchte gar nicht näher an sie heran zu kommen. Ihr Gesäuge ist nicht stark angeschwollen, ich vermute, sie hat nicht (mehr) so viele Welpen. Ha-ha, hätte ich die Joghurtbecher nicht weggeworfen, wäre sie wohl nicht da gewesen!

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Sina - Irma

Da ich mir jetzt schon wieder Sorgen um Irma mache, fahre ich um ca. 10.00 Uhr über den Tunnel. Ganz oben auf dem Gipfel ist sie nicht, ich fahre ganz runter und wende, um wieder hoch zu fahren – und was sehe ich da? Irma kommt aus einer ganz anderen Ecke und sie hat es gerade noch geschafft, von mir gesehen zu werden.

 

Es ist eine sehr gefährliche Stelle und es ist nicht einfach, das Auto dort zu parken. Als ich aussteige, schaue ich mich um und glaube, ihr Refugium gefunden zu haben. Mir wird mehr und mehr klar, dass Irma irgendwo da unten hausen muss, also nicht, wo der Gipfel ist – da läuft sie nur hoch, sie kommt von unten am Ende der Tunnelstrasse. Direkt über dem Tunnel ist so etwas wie eine Zentrale, keine Ahnung, was das sein kann, aber es ist eingesäumt und es gibt ein oder zwei Blechhütten, wo sie Schutz finden kann. Es ist sehr schwer dahin zu kommen, und ich kann nicht alleine gehen, um nachzusehen.

 

Ich stelle zwei Futterbehälter für Irma hin und das ist nun unser Treffpunkt, egal ob sie da ist oder nicht, ich stelle ihr Futter dahin. Da niemand an dieser Stelle parken wird, bleiben die Behälter auch an Ort und Stelle. Man soll es nicht glauben, aber ein Behälter, ob ein großer Joghurtbecher oder ein Plastikteller, verschwinden nach zwei Tagen. Es gibt tatsächlich Leute, die dieses Zeug sammeln. Irma frisst sich den Bauch voll und ich fühle einen kleinen Triumph, endlich habe ich einen hundertprozentigen Treffpunkt gefunden und da bin ich mir ziemlich sicher.

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