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Sina - Agnes' Flug

Um 03.30 Uhr klingelt der Wecker und ich stelle mir wieder die gleiche Frage, ich glaube, ich habe ein Déjà-vu!

 

Das Team wurde ausgewechselt, Yonca kommt heute nicht, dafür müssen Uli und Gülden herhalten. Wir brauchen ein zweites Auto, denn die Boxen passen nicht alle in mein Auto. Mit Uli haben wir uns um 04.30 Uhr im Tierheim verabredet, es regnet in Strömen und es ist sehr nebelig. Ich habe die Befürchtung, dass Uli nicht hinauf ins Tierheim fährt, denn bei diesen Wetterbedingungen und Dunkelheit und Nebel ist es gefährlich. Beim Hochfahren habe ich schon überlegt, wie ich die Hunde alle runter nach Göcek bekomme. Als ich im Tierheim ankomme, lacht mein Herz, ha-ha, Uli die Mutige ist schon da.

 

Bei diesem Wetter riechen die Hunde besonders gut, müffel, müffel. Feridun ist mit seinem Sombrero ausgerüstet, den er für sonniges Wetter, aber auch als Regenhut verwendet. Ich bin immer wieder über seine Einfälle erstaunt, ich selbst wurde auf alle Fälle ziemlich nass!

 

Beim Einladen der Boxen und Hunde murmelte Ferdiun etwas von einem neuen schwarzen Hund, der im Tierheim ausgesetzt wurde, er will mir den Hund unbedingt zeigen. Ich schaue in den Außenkäfig und möchte nicht glauben, was ich da sehe. Es ist dunkel, denke ich und versuche meine unguten Gedanken zu verscheuchen.

 

Alle Hunde sind nun an Bord und wir fahren ab, ich weiß jetzt schon, dass es diesmal nicht so einfach wird und dass wir mit einer großen Schweinerei konfrontiert werden. Bei dem Regen hat keiner sein Geschäft gemacht!

 

Uli holt Gülden ab und ich hole Agnes ab. Agnes wartet schon und wir fahren noch bei Güldens Haus vorbei, denn ich muss jetzt schon putzen, es riecht nach Scheiße im Auto und besser jetzt den Mist weg machen als einen vollgekackten Hund in der Box sitzen zu haben. Alles klar, wir können los.

 

Ja, ja, ich hatte schon diese Ahnung, diese Fuhre hat alles gemacht, was man in so einer Box machen kann – gepinkelt, geschissen und gekotzt. Gülden wollten wir aus dem Putzprogramm raushalten, denn sie fliegt mit Agnes bis nach Istanbul, ihre Tante muss operiert werden und Gülden soll sie betreuen. Wenn wir uns im Flughafen ausbreiten, sieht es immer wie auf einem Schlachtfeld aus, heute müssen wir uns besonders schämen, denn es stinkt nach allem Möglichen. Nach 45 Minuten haben wir alles unter Kontrolle. Boxen sauber, Hunde sauber, Gülden und Agnes sauber, Geschirre dran und die Post kann abgehen.

 

Ich bin wieder über den Tunnel gefahren, aber Irma ist bei diesem Sauwetter nicht da.

 

Eigentlich habe ich das noch nie gemacht: Ich fahre nach Hause, versorge meine Tiere und lege mich hin. Zwei Stunden habe ich gedöst und nun bin ich wieder nervös und geknickt, Sorgen, diese Sorgen, wird alles gut gehen, geht es den Hunden gut, warum tue ich mir das alles an??? Damit die Zeit vergeht, sitze ich am Computer und beantworte meine Mails, ich gehe raus, um etwas einzukaufen und schaue dauernd auf die Uhr.

 

Am Computer verfolge ich den Flug, der Flieger landet pünktlich und es ist bald soweit. 15.10 Uhr, mein Herz schlägt wie wild – 15.13 Uhr, ich kann nicht mehr warten – ALARM, ich rufe Irene an. Alle Hunde sind gut angekommen, alles ist gut, ich bin wieder fröhlich und möchte schon den nächsten Flug buchen!

 

Heute habe ich mir frei genommen, ich mache gar nichts mehr, ich gehe nicht mal mehr aus dem Haus. Irgendwann finde ich mich auf der Couch – ich bin eingeschlafen!

 

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