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Christine - Sorgen

Gerade habe ich die Liste der Hunde aktualisiert – wer sie sind und wo sie sind. Wir haben insgesamt 132 Hunde in unserer Obhut – das ist irgendwie erschreckend! OK, nicht alle sind im Tierheim, wo wir derzeit 115 Hunde haben – aber auch die Pflegestellen und die Hunde in der Pension verursachen dem Verein Kosten. Wir haben auch 20 Welpen – zurzeit brauchen sie noch nicht viel Platz, aber was wird in 2 oder 3 Monaten sein? Das Tierheim ist überfüllt und die alljährliche Welpenflut hat gerade erst angefangen!

 

Am vergangenen Freitagabend war Larissa (unser Pflegehund) krank – sie hat stark erbrochen. Am Samstag wurde es dann Kiki Dee (unserem Hund) schlecht. Natürlich hatten wir Panik – wir dachten, dass sie vielleicht vergiftet wurden und hetzten zum Tierarzt. Zum Glück war es nichts Schlimmes – Larissa hatte eine Gastritis und Kiki einen kleinen Darminfekt. Zwei Tage Medizin und eine besondere Diät und inzwischen sind sie wieder völlig gesund.

 

Aber der Tierarzt sagte uns, dass sie sich wahrscheinlich erkältet haben und deshalb krank geworden sind. Unsere Hunde? Erkältet? Natürlich kamen mir sofort die Hunde im Tierheim in den Sinn – sie haben nicht alle den Komfort, den Kiki und Larissa genießen, was tun sie, wenn sie erkältet sind? Bemerken wir bei so vielen Hunden im Tierheim rechtzeitig, dass etwas nicht in Ordnung ist? Oder leiden sie in aller Stille?

 

Natürlich erkennen wir, wenn etwas Ernstes geschieht – wie bei Kashmir (einem Welpen von Miss Moneypenny), der eine sehr schwere Lungenentzündung bekam. Wir schickten ihn am Samstag sofort zum Tierarzt und er verbrachte ein paar Tage in der Klinik, aber die Klinik ist unterbesetzt, so dass er zurück ins Tierheim musste, obwohl er nicht noch nicht vollständig genesen war.

 

Jeden Winter bekommen die Welpen und Junghunde Amöbeninfektionen. In dieser Saison hat es schon angefangen, so dass wir den vergangenen drei Tagen 25 Hunde mit Panacur behandelt haben. Dieses Panacur ist ein Wundermittel, aber wir können es in der Türkei leider nicht bekommen. Im vergangenen Jahr hat jemand uns einen Eimer mit 5 kg Panacur in Pulverform gespendet – das ist Gold für uns, aber sehr schwer zu verabreichen. Wir haben herausgefunden, dass es das Beste ist, Reis und Hackfleisch zu kochen und dann medizingefüllte Fleischbällchen herzustellen. Vor zwei Tagen haben uns Aylin und David besucht und wir haben gemeinsam 180 Fleischbällchen für die Welpen und etwa 50 Hamburger für die größeren Hunde produziert. Hoffentlich wird das für ein paar Wochen helfen. Aber es ist so kalt - und die Wettervorhersage für das Wochenende ist schrecklich.

 

Ja, ich bin ein wenig deprimiert – Sie haben es sicher bemerkt! Aber vielen Dank, dass ich meine Gefühle mit Ihnen teilen darf.

 

Christine 

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