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Aylin - Zukunft Tierheim

Ich bin Aylin, Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied der Göcek Friends of Animals and Environment Association.

 

Sie alle wissen ja, wie schwierig es ist, die täglichen Höhen und Tiefen in der Tierrettung und im Tierschutz zu meistern, deshalb will ich auf unsere Alltagsprobleme hier auch gar nicht weiter eingehen. Aber an der Spitze all der trostlosen Erfahrungen in der Arbeit für die streunenden Hunde und Katzen steht immer wieder die mangelnde Unterstützung durch die örtlichen Behörden. Die lieben Freunde und Förderer unseres Vereins wissen nur zu gut um die nicht endenden Diskussionen und Probleme, die wir mit der Stadtverwaltung von Göcek haben.

 

Seit mindestens zehn Jahren bitten wir die Gemeinde um Hilfe bei der Rettung und Pflege streunender Tiere. Wir haben versucht, sie davon zu überzeugen, dass es ihre Pflicht ist, ein Tierheim einzurichten und für Personal, Transportmöglichkeiten, tierärztliche Versorgung und Verpflegung dieser armen Seelen zu sorgen. Sie sind doch dafür verantwortlich! Egal was wir gesagt haben, wir haben es in all den Jahren nicht geschafft, die Stadtverwaltung dazu zu bringen, diese Aufgabe zu übernehmen. Man hat uns alles Mögliche versprochen, aber es blieb immer nur bei leeren Versprechungen.

 

Nachdem nun die Gemeinde Göcek im März 2014 aufgelöst wird, befürchte ich, dass alle die schönen Versprechungen von einem neuen Tierheim, Futterversorgung, Arbeitskräften und so weiter hinfällig sein werden. Eine moderne, geräumige Auffang- und Pflegestation war schon immer unser Traum. Aber obwohl die Stadtverwaltung uns so oft versprochen hat, diesen Traum zu erfüllen, habe ich tief im Innern ohnehin nie daran geglaubt, dass sie es tun würden. Nun aber müssen wir einem viel größeren Problem ins Auge sehen.

 

Seit Juni vergangenen Jahres hat die Gemeinde – wie durch ein Wunder – die Versorgung unserer Hunde mit etwas Trockenfutter übernommen. Ich müsste lügen, wenn ich sagte, dass dies leicht zu erreichen war. Es bedurfte zahlreicher Besuche, Gespräche und Tränen, bis sie sich schließlich bereit erklärt haben, Futter und Brot zu kaufen. Die Vereinbarung galt zunächst nur für ein Jahr, und so müssen wir nun für das kommende Jahr wieder heulen und betteln. Glauben Sie mir, es ist nicht einfach, ein paar Kerle, die – ohne Herz und Gefühle für Tiere – hinter ihren Schreibtischen herumlungern, von der Notwendigkeit und Dringlichkeit dieser Sache zu überzeugen. Wir sind noch dabei, Ihnen die „notwendigen Unterlagen“ für das Verfahren zu liefern. Inzwischen haben wir nur noch für fünf Tage Trockenfutter im Tierheim. Sie haben gesagt, dass sie uns auf jeden Fall helfen werden, und ich denke, sie meinen es ehrlich. Aber sie nehmen sich Zeit …

 

Die brennende Frage, die uns allen am meisten Kopfzerbrechen bereitet, ist aber, was im März 2014 werden soll. Was soll geschehen, wenn uns der Grundstückseigentümer auffordert, sein Gelände zu räumen, was er seit langem jedes Jahr getan hat und sicher wieder tun wird? Wo sollen wir mehr als 100 Hunde unterbringen? Womit sollen wir sie füttern? Wie sollen wir sie ohne die Unterstützung der örtlichen Behörden versorgen? Wie können wir das Problem lösen? Selbst wenn wir jetzt alle Hunde vermitteln könnten – was wird aus den Neuankömmlingen, die ohne Unterbrechung bei uns eintreffen? Was sollen wir tun? Scheuklappen aufsetzen und uns ins Schneckenhaus zurückziehen?

 

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