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Aylin - Die Geschichte von Tripod

Vor zwei Monaten besuchten mein Mann und ich unsere Nachbarn zu einem entspannenden Feierabend-Drink und einem Schwätzchen.

 

So viel zu meinen Erwartungen an einen schönen Abend, denn als wir gerade unseren ersten Schluck tranken, klingelte mein Telefon. Ein Dorfbewohner erzählte, dass ein Kätzchen von einem Auto angefahren worden sei. Das Kätzchen lebe zwar, sei aber nicht in der Lage, seine Vorderbeine zu bewegen. Ich sah auf meine Uhr, es war gegen acht Uhr am Abend. Die nächste Tierklinik ist eine halbe Stunde vom Dorf entfernt, und ich fühlte mich so hilflos wie immer, wenn so etwas passiert. Natürlich habe ich mit dem Dorfbewohner vereinbart, dass wir uns in fünf Minuten treffen, um zu sehen, was ich für dieses arme Kätzchen tun kann. Ich rief sofort bei der Tierklinik in Fethiye an und bat darum, die Klinik noch nicht zu schließen und auf mich zu warten.

 

Als ich zum Haus zurück kam, wartete der Dorfbewohner mit einer Plastiktüte in der Hand auf mich. Darin steckte das arme Kätzchen, völlig verängstigt und schwer verletzt. Ich holte eine Transportbox und legte das Kätzchen so sanft wie möglich hinein, aber sie war ganz wild und machte es uns beiden trotz ihrer Schmerzen nicht einfach.

 

Am Ende haben wir es geschafft und ich fuhr sie in die Klinik. Unsere Tierärzte warteten auf uns, trugen das Kätzchen sehr vorsichtig hinein und stellten nach einer schwierigen Untersuchung fest, dass ihr linkes Vorderbein kompliziert gebrochen war und es keine andere Wahl gab, als das Bein zu amputieren. Zum Glück konnte das andere Bein gerettet werden. In einem längeren Klinikaufenthalt wurde ihr Bein entfernt, sie wurde sterilisiert, geimpft und entwurmt und war dann wieder bereit für die Welt, aber diesmal auf drei Beinen.

 

Mein Mann und ich und der ganze Tierschutzverein waren skeptisch, ob wir sie so einfach auf sich allein gestellt in die Freiheit entlassen konnten. Was würde sie fressen, könnte sie jagen, würde sie überleben können? Andererseits war uns klar, dass wir einen Wildling wie sie nicht vermitteln oder zu uns nehmen konnten. Wir entschieden, dass es das Beste wäre, in unserem Gartenhaus ein gemütliches Zuhause für sie einzurichten, sie zu füttern, mit ihr zu sprechen und zu versuchen, sie an uns und unsere anderen Tiere zu gewöhnen.

 

Natürlich nannten wir sie Tripod („Dreibein“) und sie lebt nun schon fast zwei Monate bei uns. Sie hat ihr kleines Haus und Bett angenommen, aber uns hat sie noch nicht akzeptiert. Sie frisst gut, spielt im Garten, wenn wir nicht in ihrer Nähe sind, und sie zeigt uns deutlich, wenn wir zu sehr in ihre Privatsphäre eindringen.

Aber wenigstens ist sie in Sicherheit, hat es warm und wird regelmäßig gefüttert. Ich bin sicher, sie wird eines Tages verstehen, dass wir sie mit Freuden als ein Mitglied unseres Rudels aufnehmen werden, wenn sie sich dazu bereit fühlt. Ich hoffe, sie wird sich uns eines Tages enger anschließen, denn sie ist eine wunderschöne kleine Katze, die ein echtes Familienleben verdient.

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