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Das SHKD Tierheim in Istanbul ist durch den englischen Geschäftsmann Robert Smith errichtet worden. Er nahm sich das Los der unzähligen Straßenhunde in der Stadt sehr zu Herzen. In Istanbul sind sicher 70% aller Hunde Straßenhunde und abhängig vom Abfall auf den Strassen. 

Ausgangspunkt des Tierheims ist das sogenannte „Neuter & Relase" Prinzip, bei dem Hunde kastriert und geimpft werden und danach wieder auf die Strasse gesetzt werden (in das Gebiet, aus dem sie kamen). Diese Verwaltung wird von den Organisationen "World Health Organisation" und "World Society for the Protection of Animals" unterstützt, und gilt als die effektivste Weise, um das Streuner-Problem zu lösen. Jedoch vergifteten die Gemeinden diese Hunde im Nachhinein doch noch. Daher wurde nach einer tierfreundlichen Alternative gesucht. An verschiedenen Stellen wurden geschützte Auffangstellen errichtet. 

Das „Neuter & Relase" Prinzip wird weiterhin verfolgt, in der Hoffnung, dass die Gemeinden die Hunde in Ruhe lassen, sobald sie wieder auf der Strasse leben. Die Auffangstellen sind jedoch eingeschränkt. Das SHKD will eine beratende Rolle in Bezug auf das Straßenhundeproblem einnehmen und Aufklärungsprogramme durchführen, dies mit dem Ziel, die zuständigen Ämter sowie die Bevölkerung für das Problem zu sensibilisieren. Um SHKD dabei zu helfen, hat Wereldpootjes im Jahr 2008 die Kosten von 10.000 Unterrichtsbüchlein und 5.000 Flyern auf Türkisch über streunende Hunde bezahlt. Mehr über dieses Büchlein können Sie hier lesen.

Ein Ort des SHKD Tierheim, in dem ungefähr 700 Hunde verblieben, musste im Jahre 2004 Platz machen für ein Villenviertel. Eine Mehrzahl der Hunde wurde ins Ausland vermittelt, vornehmlich nach Deutschland, aber auch in die Niederlande und nach Österreich. Der andere Ort des Tierheims – Hasdal – besteht aus einem eingezäunten Stückchen Wald neben einer alten Müllkippe, wo vor ein paar Jahren sehr viele Hunde tot aufgefunden wurden. 

Anfang 2008 sitzen noch ungefähr 250 Hunde im SHKD-Tierheim. Robert Smith hat festgelegt, die Zahl der Hunde verringern zu wollen. Es werden kaum neuen Hunde mehr aufgenommen und für die Hunde, die vermittelbar sind, wird probiert, eine Familie zu finden. Hunde, die für eine Vermittlung nicht geeignet sind, dürfen im Tierheim alt werden. 

Das SHKD-Tierheim hat inzwischen 20.000 Hunde unfruchtbar gemacht und geimpft. Tollwut kommt nur noch ganz selten vor. Der Verein hat damit gezeigt, dass das Straßenhundeproblem auf eine tierfreundliche Weise angegangen werden kann. Bedingung ist natürlich, dass die übergeordneten Instanzen mitarbeiten. 

Das SHKD hat eine Tierklinik, in der die Kastrationen und Impfungen durchgeführt werden und kranke Hunde und Katzen behandelt werden. Die Hunde werden untersucht, geimpft und gegen Würmer, Flöhe usw. behandelt und natürlich kastriert. 

Mehr Informationen über die Arbeit des SHKD finden Sie auf der Website des Tierheims: www.shkd.org

Außer dem SHKD unterstützt Wereldpootjes in Istanbul auch Tuana Birol und Doruk Mehmetoglu, zwei ehemalige Freiwillige vom SHKD und Tierschützer durch und durch. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Tierschutzverein Hennef fangen sie individuell Hunde und Katzen auf, die hauptsächlich nach Deutschland vermittelt werden.


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