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Christine - 147 Hunde!

Was für ein wunderbarer Tag im Tierheim! „Meine“ Zwillinge, die längere Zeit nicht da waren, sind gekommen und es ist wunderbar, die Beziehung zwischen den Kindern und den Hunden zu beobachten. Auch Aylin ist vor Ort um Hunde zu fotografieren und sie nutzt die Gelegenheit für einige schöne „Stimmungsbilder“.

 

Heute gab es keinen Neuzugang im Tierheim, das ist immer eine Erleichterung! Aber die vergangene Woche war sehr „ergiebig“! Wir haben sieben neue Hunde – alle bis auf einen ausgewachsen! Zurzeit gibt es einige läufige Hündinnen und die Jungs kommen aus der ganzen Umgebung von Göcek, um mit ihnen zu flirten. Wir sprechen die Besitzer immer wieder an und versuchen sie davon zu überzeugen, ihre Hündinnen sterilisieren zu lassen, aber selbst wenn wir ihnen versprechen, die Kosten zu übernehmen, gehen sie nicht darauf ein. Sie wissen es besser oder es ist ihnen egal. Später landen dann die Hündinnen mitsamt ihrem Wurf bei uns. Es ist so frustrierend! Und mittlerweile auch beängstigend: Inzwischen haben wir 147 Hunde! Wir haben immer wieder nachgezählt, aber es bleiben 147! Einige sind in Pflegefamilien und einige sind in der Pension, aber unser Tierheim mit einer Aufnahmekapazität für höchstens 100 Hunde muss inzwischen mit 110 bis 115 Hunden zurechtkommen. Das ist nicht gut, weil sie durch den Platzmangel in Stress geraten und es zu Kämpfen kommt. Auch der arme Feridun muss ganz allein das Tierheim in Ordnung halten und alle Insassen füttern und pflegen … Und der Frühling beginnt gerade erst!

 

Ich bin gefragt worden, wie es Papua geht. Ach, Papua! Seit sie bei uns lebt, weigert sie sich Trockenfutter zu fressen. So koche ich Nudeln und mische sie mit Dosenfutter. Wir haben inzwischen einen festen Tagesablauf. Morgens geht sie nach draußen und bekommt etwas Milch und ein paar Hundekekse. Am Abend, wenn wir nach Hause kommen, kommt sie ins Haus. Nach dem Abendessen geht sie wieder hinaus, bis wir sie für die Nacht hereinholen. Bisher musste ich sie hinaus und herein tragen, weil sie sich weigerte, ihren Aufenthaltsort freiwillig zu wechseln. Manchmal ist es sehr schwierig, sie im Garten einzufangen, weil sie wegläuft, sobald wir uns ihr nähern.

 

Aber seit zwei Tagen hat sie ihr Verhalten geändert. Morgens begrüßt sie mich und geht dann von allein in den Garten. Sie trinkt ihre Milch während ich dabei stehe und nimmt die Hundekekse aus meiner Hand. Und sie spielt mit Larissa und Flash (ach, kleiner Flash – er liebt alle und alle lieben ihn – so ein süßes Kätzchen!). In’s Haus hinein muss ich Papua noch immer tragen, aber sie hat in den letzten zwei Tagen große Fortschritte gemacht. Ich bin sehr stolz auf sie. Natürlich sind noch Rückschläge möglich, aber zumindest wissen wir jetzt, dass sie es schaffen kann. Es besteht also Hoffnung!

 

Morgen wollen wir wieder ins Tierheim fahren und einige neue Hunde, die Sina aus der Klinik bringen wird, in Empfang nehmen. Die Wettervorhersage für morgen ist leider nicht sehr gut, hoffentlich wird es erst regnen, nachdem wir das Tierheim verlassen haben ...

 

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