Nieuwe producten toegevoegd — Bestel nu!

Christine - Der Spaziergang mit den Hunden

Seit ein paar Jahren verbringen Fergus und ich jeden Samstag ein wenig Zeit im Tierheim, um die Hündchen zu besuchen. Wir konzentrieren uns auf die Hunde im Welpenhaus, wo auch die kleineren Hunde leben. Es befinden sich zwischen 20 und 30 Hunde in dieser Abteilung. Die Hunde im der "Großen-Hunde-Abteilung" haben ein großes Abteil, wo sie tagsüber frei herumlaufen können sie haben sogar einen Swimming Pool! Leider haben die Hunde im Welpenhaus diesen Luxus nicht.

Wir denken, dass es wichtig ist, sie ab und zu aus der Umgebung herauszuholen. Sie leiben es, im Gras herumzurollen und neue Gerüche aufzunehmen. Sie sind so aufgeregt, wenn sie uns sehen! Sie wissen, dass sie rausgehen werden, und zeigen ihre Freude. Es gibt Leute, die sagen, dass es die Sache nicht wert ist, die Welpen nur ein Mal die Woche rauszulassen. Ich stimme damit überhaupt nicht überein. Wir geben ihnen Liebe und ein bisschen Sozialverhalten und ich habe einige Hunde gesehen, die schüchterner oder schwieriger waren und die sehr freundlich, umgänglich und zutraulich wurden. Sie haben eine Chance auf ein neues Zuhause bekommen. Ich habe auch Kinder gesehen, die zuerst Angst vor Hunden hatten und gelernt haben, diese Angst abzulegen. Jetzt lieben sie Hunde und besuchen das Tierheim. Natürlich ist es mein Traum, dass alle Hunde die Chance bekommen auf Zuwendung, Liebe und viele Spaziergänge: Eines Tages werden mehr Freiwillige kommen und helfen! Und eines Tages werde ich viel Zeit haben, das Tierheim sehr oft zu besuchen aber um das zu erreichen, muss ich erst mal in Rente gehen oder im Lotto gewinnen!!!  

Der Tag im Tierheim hat sehr gut angefangen. Sonja und Jane sind gekommen, um uns zu helfen, und es sind heute nicht so viele Hunde im Welpenhaus, also war alles recht einfach. Sonja ist eine Schweizerin, die in der Gegend wohnt, und die fast jede Woche im Tierheim vorbeischaut. Jane ist Kanadierin und reist viel für Ihren Job, aber besucht das Tierheim wann immer sie dazu Gelegenheit hat.

Marco und Doris laufen uns entgegen, um uns zu begrüßen. Doris ist seit ungefähr 8 Monaten bei uns. Sie kann über den Zaun klettern, wenn sie sich im großen Unterstand befindet, und sie ist viel zu groß, um im Welpenhaus zu sein. Da sie nirgendwo hingeht und sehr freundlich ist, haben wir es ihr erlaubt, außerhalb der Unterkunft zu leben. Marco schloss sich ihr vor ein paar Wochen an. Marco ist schüchterner Hund, aber hat es gelernt, die Gesellschaft von Menschen wertzuschätzen. Deswegen wollen wir ihn nicht in den großen Unterstand schicken, wo er verwildern könnte, wenn er nicht genug Kontakt mit uns hat. Und so halten wir ihn im Welpenhaus. Auch muss ich zugeben, dass ich Marco sehr gern habe!!! Aber er ist vor ein paar Wochen weggelaufen. Da er sich aber in der Nähe aufhält, haben wir es ihm auch erlaubt, den Sommer über bei Doris zu bleiben.

Es gab zwei neue Hunde im Welpenhaus Tango und Samba. Ich bin sehr froh und stolz sagen zu können, dass sie beide wunderbar leinenführig sind, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie zum ersten Mal im Leben angeleint worden sind. Tango ist sehr freundlich. Er macht auf Kommando "Sitz!", also muss das arme Hündchen ein Herrchen gehabt haben, bevor er ausgesetzt wurde! Samba ist etwas schüchterner, aber sehr lieb und sie wird schnell lernen!

Ich bin persönlich mit Saphir, Bikie, Sultan und Enya Gassi gegangen. Saphir und Bikie waren perfekt (über Bikie werde ich in einer weiteren Nachricht erzählen). Unglücklicherweise kam der Lkw, der das Futter bringt, gerade in dem Moment am Tor an, als wir mit Sultan und Enya rausgehen wollten. Die beiden sind schüchterner und bekamen große Angst. Sie weigerten sich einfach, raus zu gehen. Also trugen wir sie nach draußen, aber es war zu spät. Sie hatten keine Freude am erzwungenen Spaziergang und wollten einfach nur wieder zurück. Es hat mich sehr besorgt gemacht, denn letzte Woche ging es Enya perfekt ich hatte wirklich gedacht, dass die geheilt war, aber da gibt es wohl noch eine Menge Arbeit.

Es gibt jemanden, der Interesse an Petulla hat, also ist Sina gekommen und hat mehr Fotos von ihr gemacht. Wir haben sie gebürstet und sie sah umwerfend aus! Wir hoffen, dass sie ein neues Zuhause findet. Sie ist so ein freundlicher und anhänglicher Hund! Wir haben auch Tango und Papua gebürstet. Nächste Woche werden wir Sinbad und Aladdin aus der Abteilung für große Hunde herausnehmen. Ich kann es kaum erwarten! Ich bin schon mal mit Sinbad Gassi gegangen und das war eine wahre Freude. Ich hoffe, dass Aladdin sich genauso entwickeln wird.

Ich habe noch nicht die 6 Hunde gesehen, die gerettet worden sind, seitdem ich das Tierheim besucht habe. Einige sind zu jung, um ins Tierheim zu kommen, und einige werden sterilisiert werden und ein paar Tage in der Klinik verbringen. Was erwartet uns nächsten Samstag im Tierheim? Wie viele Hunde werden es sein und wie wird es ihnen gehen? Ich bin sehr aufgeregt sie kennenzulernen und natürlich auch all meine Hündchen wiederzusehen. Bis nächste Woche.

Comments

Discussieer mee

Geef ook uw mening, laat een commentaar achter!
Captcha Image

Christine - Ein Tag im Leben einer Tierschützerin

Ein frohes Neues Jahr allerseits!

 

Ich habe ein paar Tage Urlaub über Weihnachten und Neujahr und Sina hat mich gebeten, sie bei einem kleinen Abenteuer zu begleiten. Sie will die neun Welpen von Miss Moneypenny zur Impfung in die Tierklinik bringen – kein Problem und schnell zu erledigen (so dachte ich jedenfalls!).

 

Heute um 11 Uhr holt Sina mich ab. Als Erstes besuchen und füttern wir Irma. Dann fahren wir ins Tierheim, um die Welpen abzuholen. Aber auf unserem Weg dorthin sehen wir einen Welpen am Straßenrand. Eine kleine Hündin, wir halten an und ich gehe hin, um sie aufzuheben. Als ich sie auf meine Arme nehme, entspannt sie sich, als ob sie merkt, dass sich nun jemand um sie kümmert. Mir kommen die Tränen in die Augen – alle diese Hunde brauchen uns so sehr! Wir nennen sie Lambada. Sie hat ein schönes weißes Gesicht mit schwarzen Flecken und ist ein bisschen flauschig, aber ihre Haut ist in einem sehr schlechten Zustand. Wir beschließen, sie zum Tierarzt mitzunehmen.

     

Dann kommen wir im Tierheim an und Feridun begrüßt uns mit drei kleinen Welpen auf dem Arm, die in der vergangenen Nacht ausgesetzt worden sind. Drei hübsche Mädchen, aber in sehr schlechtem Zustand – Markies, Melba und Fulya. Auch sie müssen zum Tierarzt. So beladen wir also das Auto mit den neun Welpen, mit Frido (der auch seine Injektionen braucht) und mit den vier neuen Welpen – und los geht es nach Fethiye.

 

Als wir beim Tierarzt ankommen, ist das Erste, was wir sehen, ein SEHR mageres Hündchen – wir könnten alle Knochen an seinem Körper zählen. Sina stellt sofort den Besitzer zur Rede, weil er seinen Hund nicht ordentlich füttert! (Die gute Sina, die nicht für ihre eigenen Rechte kämpfen würde, aber sich nicht beherrschen kann, wenn ein Tier misshandelt wird m). Der Tierarzt erklärt uns, dass der Hund von Flöhen befallen war und anämisch wurde, sein Zustand soll sich jetzt, wo er in Behandlung ist, aber bessern.

 

Dann nehmen wir die Welpen aus den Boxen, alle werden gewogen, fotografiert und bekommen ihre erste Injektion und einige Tabletten gegen Parasiten. Die Welpen von Miss Moneypenny sind so unterschiedlich – die kleinste wiegt nur 3,2 kg und der größte 5,5 kg!!! Dann untersucht der Tierarzt Lambada und macht einige Tests. Die Ergebnisse sind nicht schlüssig und man beschließt, sie in der Klinik zu behalten, weil sie jeden Tag eine Vitaminspritze erhalten soll.

 

Sie entscheiden sich auch, die drei Welpen für ein paar Tage da zu behalten. Entweder hatte ihre Mutter zu viele Welpen zu versorgen oder sie war selbst in einem schlechten Zustand, jedenfalls geht es diesen Welpen nicht gut. Sie sind mager und ihre Pfoten sind verkrümmt – sie brauchen gutes Futter und Streicheleinheiten. Aber ihr Leben scheint nicht in Gefahr zu sein.

 

Wir stellen dann alle Welpen in ihren Boxen in die Sonne, um sie warm zu halten, und gehen rasch etwas essen. Anschließend laden wir die neun Welpen und Frido ins Auto und fahren zurück ins Tierheim. Im Tierheim überprüfen wir, ob alles in Ordnung ist, und helfen Feridun, alle Welpen zurück in die Käfige zu setzen.

 

Als Sina mich zu Hause absetzt, ist es schon 17.00 Uhr. Ein weiterer Tag im Leben einer Tierschützerin geht zu Ende – und ich brauche eine gute Dusche und saubere Kleidung!

 

Bis bald,

Christine

  

Einige von Ihnen haben nach Flash gefragt, unserem neuen Kätzchen. Vielen Dank – er ist voller Energie und wurde von den anderen Katzen und den Hunden akzeptiert. Er schläft mit Kiki und spielt viel mit Larissa. Und er hat den Kampf gegen den Weihnachtsbaum gewonnen!

Comments

Discussieer mee

Geef ook uw mening, laat een commentaar achter!
Captcha Image

Christine - Sonntag im Tierheim

Am Sonntagmorgen fahren Fergus und ich ins Tierheim. Es ist recht kalt, aber die Sonne scheint.

 

Im Tierheim begegnen wir Goli, der wieder aus der Klinik zurück ist. Er ist froh, draußen zu sein, und spielt mit den Welpen. Ganz offensichtlich ist der Arme misshandelt worden. Sobald man ihm zu nahe kommt, legt er sich auf den Boden und rollt sich auf den Rücken, den Schwanz zwischen den Hinterbeinen... Aber sein Verhältnis zu Menschen scheint sich inzwischen zu entspannen und ich bin ziemlich sicher, dass er seine traumatische Vergangenheit vergessen wird. Aber er ist kein willensstarker Hund und wird sich nie im Tierheim einleben. Hoffentlich wird er sehr schnell vermittelt.

 

Auch Piper ist wieder aus der Klinik zurück. Wir haben sie ja zuerst Pipie genannt, aber das klingt auf Türkisch etwas unfreundlich, deshalb haben wir ihren Namen in Piper geändert. Sie ist so groß wie ein großer Welpe, deshalb lebt sie in der Welpengruppe. Sie sieht schon besser aus und freut sich, uns zu sehen.

 

In der Tat machen alle Hunde einen gesunden und zufriedenen Eindruck, das ist eine große Erleichterung nach der Epidemie, die wir vor ein paar Wochen hatten.

 

Fergus und ich haben beschlossen, Papua in Pflege zu nehmen, wenn Larissa (unser jetziger Pflegehund) vermittelt wird. Papua kam vor 2½ Jahren als Welpe ins Tierheim. Sie war eine ganz normale und gesunde junge Hündin, bis sie eines Tages – wir wissen nicht, warum – zu einem völlig verängstigten und traumatisierten Hund wurde. Außer von Fergus oder mir lässt sie sich von niemandem führen. Und es scheint ihr von Woche zu Woche schlechter zu gehen.

Comments

Discussieer mee

Geef ook uw mening, laat een commentaar achter!
Captcha Image

Christine - Lieferung Trockenfutter

An diesem Samstag fand wohl einer der besten "Samstags-Spaziergänge" seit Jahresbeginn statt.  Wahrscheinlich, weil die Sonne schien (es hilft!). Als wir ankommen, laufen die Welpen bereits draußen umher und wir werden wie immer sehr herzlich empfangen – die Bewohner der Abteilung für große Hunde liegen faul in der Sonne, Futter ist geliefert worden, der zerrissene Plastikvorhang ist repariert und alle machen einen gesunden Eindruck (außer Piper, die gerade mit Husten beim Tierarzt ist). In dieser Woche gibt es „nur“ einen Neuankömmling – Missy – aber sie ist noch beim Tierarzt, so dass wir sie nicht sehen können.

 

Es gibt also wirklich allen Grund, sich wohl fühlen! Sonja hat Urlaub, aber Jane ist gekommen um uns zu helfen, so können wir zu dritt mit den Hunden Gassi gehen. Dabei haben wir Gelegenheit, die neuen Hunde aus der Vorwoche ein wenig besser kennen zu lernen. Sie sind alle hübsch und sehr, sehr freundlich. Hugo ist der größte von ihnen, er sieht wild aus, ist aber ein großer Softie und sehr leicht an der Leine zu führen. Goofy ist ein sanfter Hund, der dankbar für jede Zuneigung ist. Bibo hat ein paar Gene von einem Collie und eine süße rosa Nase. Auch er ist freundlich, sanft und gut zu führen. Und schließlich ElfiI, sie sieht viel besser aus als in der vorigen Woche. Sie hat etwas zugenommen und ich bin froh, dass ich beschlossen habe, sie von den anderen Hunden zu trennen. Sie ist sehr scheu und würde nie um ihr Essen „kämpfen“ – definitiv kein Tierheimhund!

 

Goli ist bei den großen Jungs und wir nehmen ihn auf einen Spaziergang mit, aber er wirkt sehr deprimiert, bis wir ihn frei laufen lassen. Sofort ist er ein ganz anderer Hund, glücklich und verspielt. Als Jane ihn bürstet, genießt er es in vollen Zügen!

 

Auch Lambada braucht eine gründliche Fellpflege und Jane übernimmt diese Aufgabe gern. Natürlich wollen alle anderen Welpen ihr helfen und machen sich einen Riesenspaß daraus, Jane die Bürste abzujagen...

 

Und plötzlich ist es schon wieder Zeit zum Aufbruch! Deshalb nächste Woche mehr...

 

Christine

 

Nachtrag:

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich gerade erfahren, dass die Stadtverwaltung Trockenfutter ins Tierheim geliefert hat. In den vergangenen Wochen mussten wir Geld auftreiben und Futter kaufen, das war schwierig und sehr stressig. Ich weiß noch nicht, wie viele Säcke Trockenfutter wir erhalten haben, aber wenigstens ist die Panik (vorerst) vorbei – jetzt brauchen wir nur noch etwas Geld für spezielles Welpenfutter.

 

Comments

Discussieer mee

Geef ook uw mening, laat een commentaar achter!
Captcha Image

No items found. · Terms & Conditions · Privacy policy · Alle rechten voorbehouden.