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Istanbul

Türkei, ein Land mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten, mit Sonne, Meer, Strand, einer wundervollen Natur und gastfreundlichen Menschen. Unser Urlaubsziel im Jahre 2002 war dann auch schnell entschieden: Wir wollten gern in die Türkei und dann sicher auch nach Istanbul, der märchenhaften Stadt am Bosporus.

Außer den bekannten touristischen Attraktionen hatten wir in Istanbul auch ein weniger typisches Ziel ausgesucht: das SHKD-Tierheim. Als stolze Besitzer eines ehemaligen Straßenhundes aus Spanien – wo es übrigens den Hunden genauso schlecht ergeht wie in der Türkei – haben wir gute Kontakte mit dem Verein AAI, der türkischen und spanischen Hunden hilft. Und darum hatten wir uns natürlich angemeldet, um auf dem Rückflug einige Hunde mitzunehmen, die in den Niederlanden schon sehnsüchtig von ihren zukünftigen Eigentümern erwartet wurden. Und wenn wir schon in Istanbul waren, wollten wir natürlich auch das Tierheim ansehen, mit dem der Verein zusammenarbeitet.

Wir waren herzlich willkommen: Doruk, die türkische Kontaktperson von AAI, brachte uns dorthin. Das Tierheim, durch den Engländer Robert Smith errichtet, liegt außerhalb von Istanbul und es war ein ganzes Stück zu fahren. Unterweg hielt Doruk an: ein großer Hund, leider schon tot, lag mitten auf der Strasse. Er war durch ein Auto überfahren worden, was leider öfter passiert. Doruk schleppte den Hund an den Rand der Strasse, so dass er später weggeholt werden konnte. Es machte uns noch mal deutlich, wo wir uns befanden…

Endlich kamen wir an. Ein kleines chaotisches Büro, in dem wir die Bekanntschaft mit Selma und ein paar von den ersten Bewohnern machten: Cappi mit seinem drei Pfoten, Zorro, 6 Monate alt, der durch zu wenig Kalzium ein Problem mit seinen Hinterpfoten hatte, ein alter Pekinese, der am Wochenende nach Deutschland reisen sollte und Polly mit ihren wundervollen Augen und dem gelähmten Hinterleib. All diese Hunde hatten ein Handicap und durften im und um das Gebäude herum laufen, da sie sich im großen Hundrudel nicht behaupten würden. Das erste, was auffiel, war, wie freundlich sie waren, auch gegenüber Fremden.


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