Endlich kamen wir an die Reihe. Am Schalter saß ein
älterer Herr, der uns nach dem Namen des Hundes fragte.
„Fulla“ antworteten wir (arabisch für
Gardenie). „Was für ein schöner Name. Eigentlich
sollten Sie ihn Lucky nennen, da er das Glück hat, mit
Ihnen mitzureisen. Frau Khalil hat mir
gesprochen“. Ich erinnerte mich in der Tat, dass
Mona mit jemandem vom Flughafen gesprochen hatte. Das
was also dieser Herr Sayed. Was für ein Glück, dass er
jetzt hier war. Ich bedankte mich überschwänglich
dafür, dass wir Fulla gratis mitnehmen konnten.
„Sie brauchen sich nicht zu bedanken“,
lächelte er, „Dafür nicht!“. Alles verlief
danach problemlos, auch dank Mahmoud, dem wir noch ein
reichliches Trinkgeld gaben. Ich rief noch schnell Mona
an, dass alles gut geklappt hatte und dass sie jetzt
ins Bett gehen konnte. Wir hatten natürlich noch keine
Ahnung, was uns noch erwartete…
Eine halbe Stunde später brachte uns ein Bus zum Flugzeug. Der Käfig mit Fulla stand schon bei der Maschine. Sie lag ganz lieb und ruhig. Als wir im Flugzeug waren, fragte ich sogleich an den Steward, ob der Sauerstoff und die Heizung im Frachtraum angeschaltet werden konnten. „Wir müssen noch gucken, ob überhaupt Platz ist für den Hund“, sagte er zu meinem Erschrecken. „Setzen Sie sich auf Ihren Platz, wenn es nötig ist, komme ich noch mal zu Ihnen.“ Oh Gott, so viel Gepäck konnte es doch nicht geben? Etwas später kam der Steward wieder: „Wollen Sie bitte mitkommen?“ O je! Das konnte nicht gut sein.
Mit klopfendem Herzen lief ich nach vorne. Da stand ein Ägypter, der fließend Niederländisch sprach und wohl verantwortlich war für das Verladen des Gepäcks. „Wir haben ein Problem“, ließ er uns gleich wissen. „Der Käfig ist viel zu groß und passt nicht durch die Tür des Laderaums“. Ich lief mit ihm mit, um zu sehen, ob man nicht was anderes probieren konnte. Aber in der Tat, der Käfig passte auf keine Weise durch die Tür! Entgegen besseren Wissens fragte ich, ob er vielleicht einen anderen Käfig hätte, den wir benutzen konnten.
Natürlich hatte er keinen anderen Käfig, woher auch? Ich sagte ihm, dass wir die Maße des Käfigs an Herrn Sayed durchgegeben hatten und er uns gesagt hatte, dass es kein Problem wäre. Sollte es für Fulla hier auf dem Flugfeld von Ägypten enden? Was sollte ich tun? Mona anrufen, dass sie Fulla wieder abholen muss? “Kann sie nicht mit an Bord?“ fragte ich. „Sie ist ein ganz ruhiger Hund, sie hat Beruhigungstabletten bekommen und wir sitzen ja auch beim Notausgang“. „Nein, das geht nicht” war natürlich die Antwort. „Andere Passagiere können sich beschweren.“ Ich schaute ihn verzweifelt an. „Aber was sollen wir denn machen?„ Er fragte mich, ob sie gesund wäre und ich holte ganz schnell die Papiere. „Ja, sie ist kerngesund, hier steht alles schwarz auf weiß“.
Der Angestellte sah sich alles genau an und sagte dann: „Sie kann hinten in der Toilette bleiben. Aber wenn etwas beschädigt wird, sind Sie verantwortlich.“ Oh Gott, ich hätte ihn küssen können! Ich rannte zu Fulla, nahm sie aus dem Käfig und nahm sie auf meinen Armen mit ins Flugzeug. Ganz ruhig lag sie auf meinem Arm und gab keinen Mucks von sich. Ok, Fulla auf die Toilette gebracht und Tür zu. Das Flugzeug startete, ich saß total geschafft auf dem letzten Stuhl beim WC. Endlich! Wir flogen!
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Eine halbe Stunde später brachte uns ein Bus zum Flugzeug. Der Käfig mit Fulla stand schon bei der Maschine. Sie lag ganz lieb und ruhig. Als wir im Flugzeug waren, fragte ich sogleich an den Steward, ob der Sauerstoff und die Heizung im Frachtraum angeschaltet werden konnten. „Wir müssen noch gucken, ob überhaupt Platz ist für den Hund“, sagte er zu meinem Erschrecken. „Setzen Sie sich auf Ihren Platz, wenn es nötig ist, komme ich noch mal zu Ihnen.“ Oh Gott, so viel Gepäck konnte es doch nicht geben? Etwas später kam der Steward wieder: „Wollen Sie bitte mitkommen?“ O je! Das konnte nicht gut sein.
Mit klopfendem Herzen lief ich nach vorne. Da stand ein Ägypter, der fließend Niederländisch sprach und wohl verantwortlich war für das Verladen des Gepäcks. „Wir haben ein Problem“, ließ er uns gleich wissen. „Der Käfig ist viel zu groß und passt nicht durch die Tür des Laderaums“. Ich lief mit ihm mit, um zu sehen, ob man nicht was anderes probieren konnte. Aber in der Tat, der Käfig passte auf keine Weise durch die Tür! Entgegen besseren Wissens fragte ich, ob er vielleicht einen anderen Käfig hätte, den wir benutzen konnten.
Natürlich hatte er keinen anderen Käfig, woher auch? Ich sagte ihm, dass wir die Maße des Käfigs an Herrn Sayed durchgegeben hatten und er uns gesagt hatte, dass es kein Problem wäre. Sollte es für Fulla hier auf dem Flugfeld von Ägypten enden? Was sollte ich tun? Mona anrufen, dass sie Fulla wieder abholen muss? “Kann sie nicht mit an Bord?“ fragte ich. „Sie ist ein ganz ruhiger Hund, sie hat Beruhigungstabletten bekommen und wir sitzen ja auch beim Notausgang“. „Nein, das geht nicht” war natürlich die Antwort. „Andere Passagiere können sich beschweren.“ Ich schaute ihn verzweifelt an. „Aber was sollen wir denn machen?„ Er fragte mich, ob sie gesund wäre und ich holte ganz schnell die Papiere. „Ja, sie ist kerngesund, hier steht alles schwarz auf weiß“.
Der Angestellte sah sich alles genau an und sagte dann: „Sie kann hinten in der Toilette bleiben. Aber wenn etwas beschädigt wird, sind Sie verantwortlich.“ Oh Gott, ich hätte ihn küssen können! Ich rannte zu Fulla, nahm sie aus dem Käfig und nahm sie auf meinen Armen mit ins Flugzeug. Ganz ruhig lag sie auf meinem Arm und gab keinen Mucks von sich. Ok, Fulla auf die Toilette gebracht und Tür zu. Das Flugzeug startete, ich saß total geschafft auf dem letzten Stuhl beim WC. Endlich! Wir flogen!
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